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Aktuelle Termine:
BUND Treffen
Mittwoch, 20.9.,
18.10. + 15.11.
jeweils 19 Uhr in der Gaststätte 
'Alte Stuben' 
(Am Lamperfeld 58)
Jede/r ist herzlich eingeladen

 Sommerfest des BUND Bottrop: Samstag, 26.8. im Biergarten der Gaststätte "Hot Bike" Oberhausener Str.330

1

3.Landpartie 
am 21.10.17:
Der BUND Bottrop besucht zum 3.Mal einen Bauernhof in der Region, diskutiert werden Fragen wie Regionale Versorgung, Massentierhaltung, Einsatz von Chemie.

 NEIN zur   Massentier-             haltung!

Darum: 
Biologische Erzeugnisse aus der Region kaufen. 
Verbrauchertipp: Bauernhof Große- Holtfort, Schäferweg11 (geht vom Heimersfeld/ Grafenwald ab) z.B. Milch zum Selberzapfen 1 l für 60 Cent

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Kreisverband Bottrop

Klaus Lange
Ruhehorst 33
46244 Bottrop
02045 5235

Info@bund-bottrop.de



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als pdf herunterladen                                                                                                        Bottrop, 20.04.2016

Einwendungen des BUND Bottrop zum geplanten Ausbau des B224 zur A52:

Projekte: A52-G60-NW-T1 NW und A52-G60-NW-T2 NW und A2-G10-NW
Sehr geehrte Damen und Herren,
die vorliegende Unterteilung in Teilabschnitten des Ausbaus der A 52 und der A2 im BVWP verhindert
eine ganzheitliche, konzeptuelle Betrachtung und Evaluation der Auswirkungen des Planungsvorhabens
auf die Natur und das Schutzgut Mensch.
Die folgenden Auführungen beziehen sich auf das Teilprojekt 1, A 52 AK Essen-N -s AD Essen/
Gladbeck.
Zu: Grunddaten 2.2
Die Ermittlung der künftigen mittleren Verkehrsbelastung wird in Frage gestellt:
Durch die Zunahme des Transitverkehrs und des allgemeinen Straßenverkehrs ist eine erhebliche
Steigerung des Verkehrsaufkommens (bis zu 80%) (s. Dr. Erkrath, Dipl. Ing. Träder, beide Gesundheitsamt
Bottrop) zu erwarten. Inwieweit es durch Lärmschutzmaßnahmen in den Wohngebieten
(Welheim, Boy, Boymannheide) zu einer Verbesserung des Lärmaufkommens im Vergleich
zur jetzigen Situation – die bereits zu Belastungen der Bevölkerung führt – kommt, wird
nicht genügend quantifiziert.
1/2
Zu: Begründung der Dringlichkeitseinstufung:
Der Dringlichkeitseinstufung wird widersprochen, da
1. Der Ausbau der A52 erzeugt eine Verlagerung des Engpasses nach Essen (Ausbauende).
2. Es liegt eine hohe Umweltbelastung vor, da durch die Planung der Grünzug C, ein durch den
GEP besonders geschützter Bereich, durch den Bau einer Nebentrasse in seiner klimatologischen
Funktion für die angrenzenden Städte Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen zunichte gemacht
wird.
Zu: Der Anmeldung zugrundegelegte Notwendigkeit:
Eine Anpassung an die heutige Verkehrsbedeutung könnte auch durch andere Maßnahmen, wie
z.B. Brückenbauwerke, Aufhebung von Fußgängerampeln und lange Ampelphasen für Linksabbieger
erfolgen.
Zu: 2.4 Der Anmeldung zugrunde gelegte Alternativenprüfung
Die Ergebnisse der UVU sind nicht einsehbar. Eine Vorstudie zum Kraneburger Feld (Weluga
Konzeptsztudie 2014, Artenschutzrechlicher Fachbeitrag) zeigt auf, dass dieses Gebiet eines besonderen
Schutzes bedarf und nicht durch eine „Nebentrasse“ zur Erschliessung eines Industriegebietes
beschädigt werden sollte. Außerdem ist der Grünzug C, in dem das Kraneburger Feld liegt,
ist durch den GEP besonders geschützt. Die Erweiterungen des Straßenbegleitgrüns und Flächenbeanspruchung
für den Ausbau der B224, den Ausbau der Neutrasse durch das Kraneburger Feld
und der Verbindungsstrassen führen zu Verlusten in den Bereich Lärmschutz, Luftqualität und Erholungsfunktion.
Die Vereinbarkeit der Baumaßnahmen mit der erfolgten Renaturierung des Boyetals und der vorgesehenen
Anlage von Rad- und Wanderwegen wird überhaupt nicht berücksichtigt.
Zu: 2.6 Zentrale verkehrliche/physikalische Auswirkungen
 Einige Bereiche, die der Naherholung und dem Lärm – Klima- und Emissionsschutz der
Menschen dienen (Kraneburger Feld, Welheimer Wald) werden an Qualität verlieren.
 Feinstaubbelastungen (NO2; Benzoapyren) werden in der industriell vorbelasteten Region
ansteigen.
 Die mehrjährige Bauphase belastet zusätzlich die menschliche Gesundheit (Lärm, Staub
und Erschütterungen).
 Durch den Autobahnbau wird sich die Lebens- und Wohnqualität der Anwohner verschlechtern.
 Auswirkungen auf das Stadtklima und den innerstädtischen Verkehr werden nicht berücksichtigt.
Zu fordern wäre aus der Sicht des BUND die Beibehaltung des status quo, die Querung der B 224
durch Brückenbauten (Prosperstraße und Horster Straße) sowie eine Aufhebung der Staus auf
Gladbecker Gebiet.
Für den BUND, Kreisgruppe Bottrop
Klaus Lange, Helga Märker und Jürgen Schmidt

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Der BUND, Kreisgruppe Bottrop, erhebt gegen den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 95 „Gertskamp“ folgende Einwendungen:

        Im Entwurf sind keine zeitlichen Abläufe der Ausgleichs- und Umsiedlungsmaßnahmen vorgenommen worden.  Insbesondere gilt es bestmöglichen Schutz für die ansässigen Steinkäuze vorzunehmen. Der Steinkauz steht auf der Roten Liste und ist streng geschützt. „Neben einer Herbstbalz findet die Hauptbalz im Februar/März statt. Die Brutzeit beginnt Mitte April, bis Ende Juni werden die Jungen flügge.“ (Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW) ....

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                                                                                                          Bottrop, 11.11.2015
Stellungnahme zur Sonderbaufläche
„Kraneburger Feld“ – Möbelhaus Ikea –

In der von dem Büro für Umweltplanung WELUGA (Juli 2014) erstellten Konzeptstudie „Kraneburger
Feld“ wird der ca. 40 ha große „überwiegend landwirtschaftlich genutzte Komplex als
strukturreich und durch mehrere Hecken, Baumreihen und Feldgehölze gegliedert“ beschrieben.
Im strukturreichen Südteil finden sich wertgebende Arten wie Höhlenbrüter (Hohltaube und
Star). Ebenso im Bereich der neu angepflanzten Hecke Rebhühner. Im Nordteil (zum Teil älterer
Baumbestand) brüten, neben planungsrelevanten Vogelarten wie Kiebitz und Rebhuhn, in weitgehend
ungestörten Gehölzen Habicht, Mäusebussard, Kleinspecht, Waldlaubsänger sowie
weitere Höhlenbrüter (Waldkauz, Grünspecht, Stare und Fitis). Hinzu kommen die Fledermausarten
Breitflügelfledermaus und Zwergfledermaus. Es muss davon ausgegangen werden, dass
weitere Fledermausarten (kleiner Abendsegler, großer Abendsegler, braunes Langohr und
Wasserfledermaus) in den Gehölzstreifen Tagesverstecke oder auch Quartiere gefunden haben.
Bei den nachgewiesenen Amphibien ist die Population der Kreuzkröte besonders hervorzuheben,
da diese streng geschützte Art nicht standorttreu und hochmobil ist und ein Auftreten
dieser Art während der Bauphase auch auf den Baustellenflächen zu erwarten ist. Tümpel und
Mulden in verdichteten Baustellenflächen bilden für diese Art besonders attraktive Lebensraumstrukturen.
Anlässlich einer Begehung des Kraneburger Feldes durch den BUND, Kreisgruppe Bottrop und
dem NABU, Stadtverband Bottorp, wurden 73 Höhlenbäume registriert. Es handelt sich also um
ein ökologisch hochwertiges Gebiet. Insgesamt weist das Kraneburger Feld 72 Vogelarten auf,
dazu kommen 30 Vogelarten zur vorübergehenden Rast- und Nahrungssuche.
Im Landschaftsplan der Stadt Bottrop wird das Kraneburger Feld als „gegliederte Kulturlandschaft“ erfasst.
Der südwestliche Teil des Planungsgebietes wird im Regionalplan Münster – Teilabschnitt Emscher/ Lippe – als allgemeiner Siedlungsbereich dargestellt. Vorgesehen ist eine neue Zufahrtsstraße in die Sonderbaufläche „Möbelhaus“ .
Abgesehen von dem enormen Flächenverbrauch für die Erfordernisse des Möbelhauses ist mit
einem starken Verkehrsaufkommen zu rechnen ( 1 – 1,5 Mio Fahrzeuge pro Jahr). Unter diesen
Bedingungen ist der ökologische Wert des Kraneburger Feldes – auch als Trittstein – annulliert
und verloren. Verkehr, Parkplätze und wirtschaftliche Aktivitäten werden die noch verbleibenden
Naturinseln nachhaltig schädigen. Dazu kommt, dass die Sonderbaufläche in dem
Grünzug C liegt, der für den ohnehin belasteten Bottroper Süden und Westen, sowie für die
Wohn- und Erholungsgebiete in Gladbeck von großer klimatischer und lufthygienischer Bedeutung ist.
Regionale Bauleit- und Landschaftsplanungen haben die grundlegende Aufgabe, diese Grünzüge
zu sichern, nach Möglichkeit zu vergrößern und damit zu ihrer Durchgängigkeit und Vernetzung
im regionalen und lokalen Maßstab beizutragen. Verbindliche Grundlage für den Regionalen
Flächennutzungsplan sind die Gebietsentwicklungspläne (GEP).
Im Ziel 1 („Siedlungsraum“) sagt der GEP unmissverständlich aus: „Um in den Verdichtungsgebieten die Siedlungsbereiche auf Dauer zu gliedern, sind die Regionalen Grünzüge von Siedlungstätigkeiten frei zu halten.“ Grünzüge , hier der Grünzug C, sind u.a. auch kleinklimatische und lufthygienische Ausgleichsräume.
Zu fordern wäre in diesem Zusammenhang ein Flächentausch, um die Funktion des Grünzuges
C zu erhalten (GEP Ziel 19.2).
„Grünzüge.... dürfen nicht für Siedlungszwecke und andere, dem Freiraum entgegenstehende
Nutzungen in Anspruch genommen werden.“ (GEP Ziel 22.1).
Die Schutzgüter Natur und Mensch sind aus der Sicht der Naturschutzverbände BUND und
NABU durch die Sonderbaufläche „Möbelhaus“ nachhaltig beeinträchtigt. Deshalb wird die Ausweisung des Standortes als Sonderbaufläche abgelehnt.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Schmidt Reinhard Glowka Hans-Jürgen Fey für
BUND NABU LNU
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                                                                                                             Bottrop, 10.02.2015

Einwendungen Planfeststellung A 52

Planfeststellung für den Bau der A 52 AK Essen - N (B 224) - AD
Essen/Gladbeck (m) Teil 02: südlich AD Essen/Gladbeck (Stadtgrenze
Bottrop/Gladbeck) - AD Essen/Gladbeck (inklusiv) von Bau - km 0 +
000,000 bis Bau - km 1 + 405,547

1. Die im Planungsraum beanspruchte Fläche beträgt 304 ha, das sind
3.040.000 m². Diese Flächenbeanspuchung widerspricht den vom BUND wiederholt
geforderten Einschränkungen von Flächenverbrauch. Das setzt auch
der LEP fest, „Freiraum darf nur in Anspruch genommen werden, wenn siedlungsräumliche
Nutzungen …. sparend und umweltschonend erfolgen“.
2. Die im Planungsraum beanspruchte Fläche liegt im Grünzug C. Regionale
Grünzüge sind als Bestandteile des Freiflächensystems besonders zu schützen.
3. Die visuelle Wirkung des in Planung befindlichen Verkehrsweges übt wegen
seiner Dominanz eine Fernwirkung auf potentielle Erholungseignung aus, vorrangig
auf das Boyetal in Bottrop und den Park und den Stadtwald Wittringen.
Das geplante Autobahndreieck wird sich mit Sicherheit auf den Radtourismus
im Boyetal und die Besucherströme zum Freibad Gladbeck ungünstig auswirken.
4. Das geplante Autobahnkreuz kann auch aufgrund der hoch gelegenen Trassen
keinen ausreichenden Lärmschutz gewährleisten. Die Verlärmung durch
den Verkehr auf der A2 und der B224 ist jetzt schon beträchtlich.
5. Die Funktion des Pelkumer Feldes als Frischluftschneise und als Frischluftentstehungsgebiet
für Gladbeck und Bottrop geht weitgehend verloren und das
in einer stark belasteten Region.
6. Betriebsbedingt tritt ein Verlust von Laubwald, Gebüschen und Gehölzstreifen
ein. Auf dem Pelkumer Feld geht eine Hofstelle mit altem Baumbestand verloren.
7. Es kommt zu einem Quartierverlust für mehrere Fledermausarten: Waldfledermäuse,
graues und braunes Langohr, großer und kleiner Abendsegler,
Rauhhautfledermaus, Gebäudefledermäuse, Breitflügel- und Zwergfledermaus.
Bedroht sind u.a. Turmfalke, der Baumfalke, der Habicht, der Kiebitz,
der Mäusebussard und der Teichrohrsänger (Rote Liste!).
8. Es wurden keinerlei hydrogeologische Untersuchungen durchgeführt. Der Hinweis
auf Veränderungen der Grundwasserströme durch den Bergbau reicht
für die Planungen des Autobahndreiecks nicht aus. Vermutlich wird der
Grundwasserspiegel während der Bauarbeiten (Bauzeit 10 Jahre) abgesenkt,
was zum Trockenfallen der Gewässer (z.B: Schloßgraben Wittringen) führen
wird.
„Im südlichen Teil des Autobahndreiecks wird aufgrund von Zwangspunkten
bei der Trassierung die Verlegung des Wittringer Mühlenbaches auf einer Län
ge von 452 Meter erforderlich. Im weiteren Verlauf wird das Gewässer auf
grund der beengten Verhältnisse zwischen der A 52 und der Halde auf einer
Länge von 247 Metern verrohrt geführt. Damit ist für das in Frage stehende
Gewässer keine ökologische Durchgängigkeit mehr gegeben“. (Blaue Richtli
nie); Vorlage für die Sitzung am 05. 02. 2015 des Rates der Stadt Gladbeck.
9. Gärten, Feuchtgebiete und Kleingewässer im Boyetal und nördlich der A 2
/östlich der B 224 müssen aufgegeben bzw. durchschnitten werden.
Fazit: Wegen der des völlig überdimensionierten Charakters und der zu
erwartenden Umweltbelastungen lehnt der BUND die vorliegende Planung
des Autobahnkreuzes B 224 / A 2 kategorisch ab, zumal das Autobahndreieck
in einer ohnehin schon belasteten Region errichtet werden
soll (A2, A31, A42, B 224. Müllverbrennungsanlage Karnap, Glasfabrik
in Essen, Scholven Chemie u.a.). Außerdem erfolgt die vorgesehene
Kompensation nicht ortsnah sondern in Dorsten.
Für den BUND, Kreisgruppe Bottrop
Klaus Lange, Helga Märker und Jürgen Schmidt

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Einwendungen 2014:

14 10 Stellungnahme Rahmenbetriebsplan Töttelberg BUND NABU

Einwendung des BUND Bottrop am 17.6.2011

zur Planfeststellung für den Bau der A 52

AK Essen-N (B224) – AK Essen/Gladbeck (m)

Teil 01: AK Essen-N (B224)-s AK Essen/Gladbeck

in obiger Angelegenheit nimmt die Kreisgruppe Bottrop des BUND folgende Einwendungen vor:

  1. Zu fordern ist eine Untersuchung der Auswirkungen des Neubaus der A 52 auf den Grünzug C, bzw. auf die IBA Emscherpark. Beide Projekte werden durch den geplanten Autobahnbau gefährdet. Eingriffe in das Kraneburger Feld sind zudem nicht ausgleichbar. Gar nicht berücksichtigt werden die von der Emschergenossenschaft in der Sitzung des Landschaftsbeirats der Stadt Bottrop (22.11.2010) vorgelegten Maßnahmen der ökologischen Verbesserung der Boye, die eine ökologische Gestaltung des Boyetals vorsehen.
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