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Aktuelle Termine:
BUND Treffen
Mittwoch, 20.9.,
18.10. + 15.11.
jeweils 19 Uhr in der Gaststätte 
'Alte Stuben' 
(Am Lamperfeld 58)
Jede/r ist herzlich eingeladen

 Sommerfest des BUND Bottrop: Samstag, 26.8. im Biergarten der Gaststätte "Hot Bike" Oberhausener Str.330

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3.Landpartie 
am 21.10.17:
Der BUND Bottrop besucht zum 3.Mal einen Bauernhof in der Region, diskutiert werden Fragen wie Regionale Versorgung, Massentierhaltung, Einsatz von Chemie.

 NEIN zur   Massentier-             haltung!

Darum: 
Biologische Erzeugnisse aus der Region kaufen. 
Verbrauchertipp: Bauernhof Große- Holtfort, Schäferweg11 (geht vom Heimersfeld/ Grafenwald ab) z.B. Milch zum Selberzapfen 1 l für 60 Cent

Initiative Vonderort jetzt mit eigener Webpräsenz: www.Initiative-Vonderort.de

                                                     Mailadresse:  Initiative-Vonderort@web.de

Pressespiegel zu
                    "Bebauung in Vonderort"
beim Anklicken des Artikel Ausschnittes erscheint der gesamte Artikel


zum herunterladen des gesamten Presseartikels => Bild anklicken

 

 

Ansprechpartner/Innen (Org. Team):

Marion Bakos, Gerd Brembach, Georg Buddenkotte, Jenny Siedlaczek, Beate Swiniarski, Klaus Lange

>Hier kann der Flyer geladen werden<                >hier kann die Unterschriftenliste gegen die Bebauung geladen werden<

 

BUND Bottrop zu den Bebauungsplänen: 
  Die für das Baugebiet am Freitagshof vorgesehene Fläche liegt eindeutig innerhalb des Grünzugs B. Hierzu führt der Gebietsentwicklungsplan des Regierungsbezirks Münster, Teilabschnitt Emscher-Lippe folgendes aus:

 Die regionalen Grünzüge „...als wesentliche Bestandteile des regionalen Freiflächensystems, vor allem in Ballungsräumen,“ sind „besonders vor der Inanspruchnahme zu Siedlungszwecken zu schützen.“ Ziel 1.9

  „Grünzüge...dürfen nicht für Siedlungszwecke und andere, dem Freiraum entgegenstehende Nutzungen in Anspruch genommen werden. Planungen und Maßnahmen, die die Aufgaben und Funktionen der regionalen Grünzüge beeinträchtigen sind nicht zulässig.“ Ziel 22.1

  Aus der Sicht des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz, Kreisgruppe Bottrop) tragen Grünflächen, also auch Wiesen, zu klimawirksamen Verdunstungsleistungen und zur Kaltluftproduktion bei. Der Kühlungsverlust kann in der Regel durch Bebauung nicht ausgeglichen werden. Diese Tatsachen sollten bei der Stadtplanung zunehmend berücksichtigt werden (siehe auch Dynaklim Publikation Februar 2013). Die hier vorgestellten Bedenken zeigen, dass die Baupläne in Vonderort in der vorliegenden Form fragwürdig und deshalb abzulehnen sind.

          Helga Märker, Klaus Lange und Jürgen Schmidt  (BUND  Kreisgruppe Bottrop) 

23.06.2016
12:23
Neues Wohnviertel für Vonderort steht in der Kritik
von pottprinzessin1 | #1

Die Bebauung muss auf jeden Fall verhindert werden....Eulen und Fledermäuse sind geschützte Tierarten und sehr viele gibt es leider nicht mehr davon :( Ausserdem leben dort auch noch sehr viele andere Tiere wie Falken, Bussarde, Fischreiher, Füchse, Igel etc.
Ich bin echt auf 180 und bitte euch mir dabei zu helfen, dieses Verbrechen an Tier und Umwelt zu verhindern!

Neues Wohnviertel für Vonderort steht in der Kritik | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/neues-wohnviertel-fuer-vonderort-steht-in-der-kritik-id11941926.html#plx515143244

Meinungen der Anwohner Heidi und Rolf Thomas:
Aus der Tageszeitung war zu entnehmen das ein neuer Bebauungsplan für Flächen nördlich der
Straße Am Freitagshof in Vonderort aufgestellt werden soll. Als Begründung wird die Notwendigkeit
zur Bereitstellung von Wohnraum für Ein- und Mehrfamilien angegeben. Hierzu ist zu bemerken:
1. Vonderort ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Die notwendige Infrastruktur
ist leider in allen fast allen Bereichen dem Bevölkerungswachstum nicht gefolgt. Das
gilt für die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs, für die Anbindung an den
überörtlichen Verkehr und insbesondere für die Sicherung einer bedarfsgerechten Vorflut
und Entwässerung.
2. Für diese Situation ist die Anzahl zusätzlich geplanten Wohneinheiten einfach zu groß. Sie
überfordert die vorhandene Erschließung und die restliche Infrastruktur. Es ist ein Trugschluss,
dass die weitere Besiedlung eine Verbesserung der Infrastruktur mit sich bringt.
Das hat die Vergangenheit mit der Schließung des einzigen Supermarktes am Quellenbusch
gezeigt. Selbst die katholische Kirche hat in der Zwischenzeit ihren Standort aufgegeben.

3. Die Entwässerungsfrage ist ungeklärt. Bereits heute gibt es bei starken Niederschlägen insbesondere
im unteren Teil von Vonderort Rückstau in den Kanälen. Da hilft auch kein Regenrückhaltesystem
wie es im Einzugsbereich des Kornbachs angedeutet wird. Die insgesamt
versiegelte Flächen wird einfach zu groß.
4. Vonderort ist für den Individualverkehr nur über die Straße Am Quellenbusch zur Osterfelder
Straße hin zu erreichen. Nach Süden und nach Osten gibt es keine sinnvollen Möglichkeiten.
Jede Erweiterung von Bauflächen bringt zusätzlichen Verkehr mit sich, der über das
vorhandene Wegenetz nicht verkraftet werden kann.
5. Die zur Bebauung vorgesehene Fläche gehört mit zum Einzugsbereich des regionalen Grünzugs B. 
Die Städte Oberhausen und Bottrop bemühen sich seit Jahren die Flächen - und sind sie noch so klein - (Revierpark Vonderort, Jakobi Gelände,

 

Gartenschaugelände Zeche Osterfeld) zur Verbesserung des Stadtklimas freizuhalten. Eine Besiedlung in der vorgesehenen Wohndichte widerspricht diesen ökologischen Zielsetzungen.
Noch eine Bemerkung zum Bebauungsplan Entwurf selbst. Der Vorschlag ist ein typischer Bauträgerplan.
Die lineare Struktur der vorgesehenen Wohnwege ist eintönig und fügt sich nicht in
die vorhandene städtebauliche Gliederung von Vonderort ein. Räumliche Bezüge wären notwendig
um Freiräume in einzelne oder Gruppen von Bauvorhaben einzubeziehen. Das würde automatisch
zu einer Reduzierung der Anzahl der Wohnungseinheiten führen. Ein Blick in die Gartenstadt
Welheim oder die neuere Bebauung südlich der Hebeleckstraße hätte gereicht um eine
besser gestaltete Gliederung zu erreichen.
Heidi und Rolf Thomas